So wird das Büsi zum Pöstler

Eine kanadische Katzenstreu-Firma sorgt dafür, dass Katzen die Post ihrer Halter sortieren. Das klappt mit einem kleinen, simplen Trick.

Jeder Hundehalter träumt wohl von dieser klassischen Filmszene, in der er sich von seinem Vierbeiner Pantoffeln oder die Zeitung apportieren lässt, während er im Burberry-Mantel gemütlich auf seinem Ohrensessel im Kaminzimmer sitzenbleibt und seine Pfeife schmaucht. Für die meisten bleibt es ein Traum.

Doch Katzenhalter in Kanada dürften sich in letzter Zeit ganz schön über ihre Samtpfoten gewundert haben. Ein Bündel Briefe, Zeitungen und Werbeanzeigen kommt durch den Briefschlitz in der Tür geflattert. Sofort reagiert die Katze, rennt auf den Stapel zu, schnappt sich zielsicher ein Kärtchen und verschwindet damit. Die Post für die Katze ist in Ontario Tatsache.

Und das ist der Trick dahinter
Hinter der Aktion steckt der kanadische Katzenstreu-Hersteller «Bulk Cat Litter Warehouse» und die Kommunikationsagentur «Rethink Communications». Das Geheimnis, Katzen in Briefsortierer zu verwandeln, steckt in den Werbe-Kärtchen. Oder besser gesagt: haftet daran. Denn die Flugblätter wurden zuvor mit Katzenminze besprüht.

Das Konzentrat zieht die Katzen magisch an, die Tiere lieben den Geruch und können sich gar daran berauschen («Tierwelt» hat berichtet).

Auch wenn die Kärtchen keine «Wunderkatzen» machen, eins ist sicher: Die kanadischen Katzenhalter haben die ins Haus geflatterten Werbezettel definitiv beachtet. Und das ist doch der Zweck von Werbung.

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