Tiere werden nach Vulkanausbruch gerettet

Auf den Philippinen ist der Vulkan Mayon erwacht. Menschen und Tiere werden in Sicherheit gebracht. In Thailand überschwemmen derweil heftige Monsunregen das Land. 20'000 Hühner sind dabei gestorben.

An dem gefährlich brodelnden Vulkan Mayon auf den Philippinen sollen jetzt tausende Tiere in Sicherheit gebracht werden. Veterinäre seien seit Samstag im Einsatz, um 20'000 Hühner, 5500 Schweine, sowie Hunde und Rinder zu retten, berichtete das Nachrichtenportal GMA Online.

Der aktivste Vulkan des Inselstaates war vor kurzem wieder erwacht. Am Mittwoch flossen Lavaströme einen Hang hinunter. Zehntausende Menschen wurden schon aus der Gefahrenzone gebracht.

Allerdings wüssten die Behörden, das viele Leute zurückzukehren versuchen, um sich um ihr Vieh zu kümmern, berichtete der Sender dzBB aus der Provinz. Deshalb sollten die Tiere jetzt gerettet werden.

Die Vulkan- und Erdbebenwarte verzeichnete in den vergangenen Tagen zahlreiche kleinere Eruptionen, aber eine gewaltige Explosion blieb bislang aus. Der 2500 Meter hohe Mayon ist berühmt wegen seiner symmetrischen Form und eines der beliebtesten Ausflugsziele für Touristen. Er liegt rund 330 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila in der Provinz Albay.

Strand in der Provinz Krabi im Süden Thailands.
Bild: Nicolas Vollmer/Flickr

Überschwemmung in Thailand
Bis zu 20'000 Hühner sind in Thailand verendet, nachdem heftige Monsunregen das Gelände einer Hühnerfarm in Krabi im Süden des Landes überschwemmt hatten. Die Lokalbehörden und Freiwillige waren am Sonntag mit Traktoren und Lastwagen im Einsatz, um die Tiere abzutransportieren, wie die Zeitung «Thairath» online berichtete.

In der Region wurden zahlreiche Strassen und Häuser überschwemmt. Insgesamt haben die Monsunregen in 27 Provinzen Überflutungen verursacht. Die Strände von Krabi am Golf von Thailand sind auch bei Touristen beliebt. Allerdings halten sich in der Regenzeit nur wenige Besucher dort auf.

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