Merkwürdige Szenen spielten sich am Dienstag im Flughafen von Melbourne ab: Ein Känguru hüpfte plötzlich im Check-In-Bereich umher. Anschliessend verschanzte es sich in einer Flughafendrogerie, die von rasch handelnden Angestellten zugesperrt wurde. Das Känguru sass in der Falle.
Wildhüter konnten das Tier letztlich einfangen und brachten es in eine Auffangstation. Einen Namen hat das Känguru auch schön: «Cyrus» heisst es, nach dem Namen eines Wildhüters, der bei der Rettungsaktion dabei war.
Stress als grösste Gefahr
Ganz ungeschoren ist «Cyrus» allerdings nicht davongekommen: Laut dem «Sydney Morning Herald» wurde das Känguru von einem Auto ausserhalb des Flughafens verletzt. «Er hat ein paar oberflächliche Verletzungen, aber unsere grösste Sorge ist der Stress», sagte Behördensprecherin Amy Amato.
Kängurus verkrampften sich als Abwehrmechanismus, das könne zum Tod führen. Wenn alles gut geht, soll das etwa vier Jahre alte Tier bald wieder in die Wildnis entlassen werden.

