Welche Kandidaten setzen sich für Tiere ein?

Sie haben noch nicht gewählt? Sie sind noch unentschlossen? Da können wir vielleicht helfen. Zwei Online-Portale zeigen, wie tier- und umweltfreundlich die National- und Ständeratskandidaten sind.

Wenn die Schweiz am nächsten Sonntag ihr neues Parlament wählt, wird die Stimmbeteiligung wohl wie bei vergangenen Wahlen knapp unter 50 Prozent liegen. Einige entscheiden sich bewusst gegen das Wählen, andere sind sich nicht sicher und verlieren bei all den Kandidaten und Parteien langsam den Überblick.

Zwei Online-Plattformen wollen hier ansetzen und zeigen, welche Kandidaten sich besonders für Tier- und Umweltschutz einsetzen – und welche nicht. Beim Tier-Parlament, einem Gemeinschaftsprojekt verschiedener Tierschutzorganisationen, kann man sich durch alle Kandidaten, Kantone und Parteien klicken und gelangt einfach und schnell zu den Politikern, denen der Tierschutz besonders am Herzen liegt.

Politiker von links bis rechts für den Tierschutz
Dabei wird deutlich: Tierschutz ist ein Thema, das von links bis rechts bewegt – sogar bei der SVP und der FDP findet man besonders tierfreundliche Mitglieder. Allerdings haben wohl die meisten Kandidaten die Fragen des Tier-Parlaments nicht beantwortet, ihre Position zum Tierschutz kann deshalb nicht evaluiert werden.

Eine weitere Wahlhilfe liefert die Seite Umweltrating.ch. Das Projekt der Umweltallianz – ein Zusammenschluss von Greenpeace, Pro Natura, dem VCS und dem WWF – gibt Auskunft über die Positionen von Politikern und Parteien zu Umweltthemen wie Klimaschutz, Atomausstieg, Gewässerschutz und Gentechnologie. Allerdings scheint auch hier die Beteiligung an der Umfrage – vor allem bei den bürgerlichen Parteien – eher niedrig zu sein.

Trotzdem: Falls Sie noch unentschlossen und Ihnen Tierschutz- und Umweltthemen besonders wichtig sein sollten, lohnt es sich, einen Blick auf die beiden Seiten zu werfen.

Die Wahlhilfe vom Tier-Parlament finden Sie hier, zum Umweltrating geht es hier.

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