Im soeben veröffentlichten statistischen Jahresbericht der Zentralstelle für Gemüsebau und Spezialkulturen (SZG) ist ersichtlich, dass ein echt einheimisches Gemüse hierzulande am meisten konsumiert wird: Die Karotte. Zwar hat jeder Schweizer im Jahr 2013 fast ein halbes Kilo weniger Rüebli gegessen, es bleiben aber immer noch 8.5 Kilogramm pro Kopf.
58'500 der insgesamt 68'000 Tonnen Karotten, die letztes Jahr in der Schweiz konsumiert wurden, kommen aus inländischer Produktion. Bei der Tomate auf Platz zwei sind es noch knapp zwei Drittel der 64'000 Tonnen. Weiter hinten in der Gemüse-Rangliste machen vor allem importierte Sorten dem traditionellen Schweizer Gemüse Konkurrenz: Peperoni und Melonen auf Platz 4 und 5 werden kaum in der Schweiz produziert und liegen dennoch vor den hiesigen Speisezwiebeln.
Insgesamt sind unter den Top-10 der in der Schweiz konsumierten Gemüsesorten nur Gemüse vertreten, die auch roh gerne gegessen werden. Noch am ehesten im Kochtopf landet wohl die Zucchetti auf Platz 9. In der Schweiz wurden 2013 auf 14'762 Hektaren 409'951 Tonnen Frisch-, Lager- und Verarbeitungsgemüse produziert.
Angaben in Tonnen. Quelle: LID.

