Bei der Geburt im Januar wogen die Bärenjungen «King» und «Zoé» noch 300 Gramm, mittlerweile bringen sie zwei Kilo auf die Waage. Sie verliessen die Höhle erstmals am 28. März, allerdings noch ganz zögerlich, wie der Jurapark mitteilt. Inzwischen ist der Schnee geschmolzen und sie gehen öfters auf Entdeckungsreise. Sie dürfen rund zwei Jahre bei Mutter Ursina bleiben. Diese war bereits nach der Paarung im vergangenen Sommer vom Männchen Georg getrennt worden. So will der Jurapark verhindern, dass die Jungen durch den Vater getötet werden.
Schon 13 Bärchen geboren
Das Bärenmännchen Georg kam aus Zagreb, das Weibchen Ursina aus Langenberg im Kanton Zürich (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Tier aus dem Bärenpark in Bern). Die Bären brachten seither 13 Junge zur Welt. Die Verantwortlichen des Jurapark schreiben in der Medienmitteilung vom Donnerstag, sie würden jeweils bereits vor der Paarung sicherstellen, dass genügend Platz für die Bären bestehe oder sie in einen anderen Tierpark abgegeben werden können.
Von den dreizehn Jungen lebt das erste noch im Jurapark. Fünf Bären wurden nach Deutschland und zwei nach Saudi-Arabien abgegeben. Vom Wurf von 2012 gelangte ein Bärenjunges in die Pyrenäen, seine zwei Schwestern wurden nach Italien in den Nationalpark La Majella in den Abruzzen gebracht.

