Die Rettung einiger gestrandeter Wale in Neuseeland ist am Mittwoch geglückt. Nachdem die erste Flut nach der Strandung nicht hoch genug ausfiel, um die Grindwale zurück ins Wasser zu befördern, konnte nun die zweite Flut ausgenützt werden. Nach mehr als 24 Stunden am Trockenen konnten acht der ursprünglich 13 gestrandeten Wale wieder in die Freiheit schwimmen. Die fünf anderen Tiere verendeten am Strand, wie das Neuseeländische Fernsehen TVNZ (im Video oben) berichtet.
Zusammen mit Freiwilligen hatten die Wildhüter eine Menschenkette im Wasser geformt, um die Tiere davon abzuhalten, zurück in Richtung Strand zu schwimmen, berichtete die Umweltbehörde. Die Gefahr ist aber offenbar noch nicht ausgestanden: Wildhüter befürchten, dass die aus ihrer Notlage befreiten Tiere erneut in seichtes Wasser geraten könnten. Die Wale seien nicht zurück in Tiefes Wasser geschwommen, sondern trieben noch immer in Küstennähe umher.
Die Rettungsaktion ist auch dutzenden von Freiwilligen zu verdanken, die den ganzen Dienstag über am Strand für die Wale gesorgt hatten. Mit nassen Tüchern und Wassereimern hatten sie dafür gesorgt, dass die Körper der Grindwale kühl und feucht blieben («Tierwelt Online» hat berichtet).

