Erstmals junge Skinke im «Zolli»

In den letzten Wochen sind im Zoo Basel zum ersten Mal Olivfarbene Baumskinke geschlüpft. Wie viele es sind, weiss der «Zolli» selber nicht genau; die kleinen Echsen verstecken sich überall.

Es ist nicht so einfach, Reptilien in einem Zoo dazu zu bringen, ihre Eier selbst auszubrüten. Meist, so schreibt der Zoo Basel am Mittwoch in einer Medienmitteilung, nehme der Tierpfleger die Eier aus dem Schauterrarium, um sie hinter den Kulissen in einem Brutschrank auszubrüten. Deshalb sei die «Naturbrut» der Olivfarbenen Baumskinke auch ein spezieller Erfolg für den «Zolli».

Die Jungtiere leben zwar zusammen mit ihren Eltern in einem Terrarium, waren aber von Anfang an völlig auf sich gestellt; denn nach der Eiablage kümmern sich die Eltern nicht mehr um ihren Nachwuchs. Die Jungen ernähren sich direkt nach dem Schlüpfen von Insekten und anderem Kleingetier.

Bild: rbrausse/wikimedia.org/CC-BY-SA

Der Olivfarbene Baumskink (Dasia olivacea) ist in Südostasien beheimatet. Er ist von Myanmar, Thailand, Vietnam, Laos über Malaysia und Singapur bis auf den Inseln Borneo, Java, Sumatra, den indonesischen Inseln, den Andamanen und Nikobaren verbreitet. Er lebt fast ausschliesslich in Bäumen, die er nur selten verlässt. Es werden mehrmals pro Jahr bis zu 14 Eier gelegt. Die Jungen schlüpfen nach rund 70 Tagen. Wegen ihrer grossen Verbreitung und ihrer Anpassungsfähigkeit sind sie auf der Roten Liste der IUCN als «nicht gefährdet» aufgelistet.

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