Katzenbär, Roter Panda, Feuerfuchs, Goldhund: Der Kleine Panda (Ailurus fulgens) hat viele Namen. Genau wie sein grosser, schwarzweisser Namensvetter, ernährt er sich hauptsächlich von Bambus und ist in China beheimatet. Weil in Freiheit heute weniger als 10'000 erwachsene Exemplare leben, ist die Nachzucht in Zoos sehr wertvoll.
Gleich zehn Jungtiere sind in diesem Jahr im Smithsonian National Zoo, dem Amerikanischen Nationalzoo in Washington D.C. zur Welt gekommen. Während die übliche Überlebensrate in Zoos bei nur etwa 50 Prozent liegt, haben im National Zoo heuer sieben der zehn Jungtiere überlebt.
Alle überlebenden Jungtiere scheinen laut dem Zoo wohlauf zu sein, einzig beim Nachwuchs der Katzenbärin «Regan» sei die Situation noch heikel: Weil sie bereits in vergangenen Jahren Nachwuchs bekam, den sie aber vernachlässigte, haben die Zoo-Verantwortlichen diesmal alles daran gesetzt, das Jungtier «durchzubringen». In einem kritischen Zustand nahmen sie den kleinen Katzenbären in menschliche Obhut und versuchen ihn mit der Flasche grosszuziehen und gesundzukriegen.
Insgesamt sind im National Zoo schon mehr als 100 Kleine Pandas zur Welt gekommen, von denen sechzig überlebt haben, schreibt der Zoo. Ausgewachsen sind die Jungtiere nach etwa 12 Monaten.

