Klimarating: Schweiz knapp nicht in den Top Ten

Im Klima-Länderrating hat sich die Schweiz um einen Platz verbessert. In den Bereichen Verkehr und erneuerbare Energien schneidet sie aber schlecht ab.

Demonstrativ haben die Organisationen «Germanwatch» und «Climate Action Network Europe» in ihrem Klimarating die ersten drei Plätze offen gelassen. Laut Medienmitteilung tut kein Land genung, um das Paris-Abkommens einzuhalten. Dieser Vertrag, der vergangenes Jahr an der UN-Klimakonferenz in Paris abgeschlossen wurde, sieht vor, die Klimaerwärmung auf weit unter zwei Grad zu begrenzen. Er tritt 2020 in Kraft.

Das Ranking wird neu von Frankreich auf Platz vier angeführt, gefolgt von Schweden, dem Vereinigten Königreich und Zypern. Auf Platz acht folgt Marokko als erstes afrikanisches Land, das sich unter anderem als Klimagipfel-Gastgeber und mit Investitionen in die Solarenergie hervorgetan hat.

Effizienz in der Schweiz top
Die Schweiz erhält als elftbestes Land den Platz vierzehn und hat sich damit um einen Rang verbessert. Eine Spitzenbewertung erhält sie im Bereich Effizienz, während sich der Kohlendioxidausstoss von Flugzeugen und der langsame Ausbau von Erneuerbaren Energien negativ auf die Rangierung ausgewirkt haben.

Zu den Negativbeispielen zählt Deutschland, das auf Rang 29 abgerutscht ist – unter anderem weil noch immer ein Plan zum Ausstieg aus der Kohleenergie fehle. Die am schlechtesten eingestuften Industrieländer sind Kanada (Rang 55), Australien (Rang 57) und Japan, das mit Rang 60 nur noch von Saudi-Arabien untertroffen wurde.

Das Klima-Länderrating in der interaktiven Karte: Wenn Sie den Mauszeiger über ein Land bewegen, sehen sie die Punktzahl gemäss Climate Change Performance Index (CCPI).


via chartsbin.com

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