Selbstbedienungsläden öffnen ihre Türen per App

Sieben Tage die Woche saisonale Produkte aus der Region kaufen – dieses Konzept kommt an. Immer mehr Selbstbedienungsläden öffnen in Schweizer Städten ihre Türen per QR-Code, App oder Badge.

Direktvermarktung durch Selbstbedienungsläden und -automaten auf Bauernhöfen sind bereits gang und gebe. Doch auch der junge und moderne Städter, dessen Augenmerk auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein liegt, wünscht sich einfachen Zugang zu regionalen Produkten. Diesem Bedürfnis kommen immer mehr Gründer von Selbstbedienungsläden nach. Kein Personal, lange Öffnungszeiten und regionale Produkte zeichnen die aufkommenden modernen Läden in Schweizer Städten aus. Profitieren tun auch die Bäuerinnen und Bauern, die ihre Produkte ohne Zwischenhändler in den Städten vertreiben können. Nachfolgend stellen wir euch einige dieser Einkaufsmöglichkeiten vor.

Selbstbedienungsläden öffnen ihre Türen per App
Selbstbedienungsläden in Schweizer Städten legen Wert auf ein kleines, dafür saisonales und regionales Sortiment.

Rüedu

Bereits auf dem Markt etabliert haben sich die Selbstbedienungscontainer von Rüedu. Gegründet 2020 in Bern, ist das Konzept der 18 Quadratmeter grossen Holzcontainer so erfolgreich, dass die Läden auch in Zürich Einzug gehalten haben. Per App verschaffen sich Kunden Zutritt und das 24 Stunden am Tag. Zu kaufen gibt es regionale Produkte, die direkt von den Produzenten bezogen werden.

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Alpomat

Dieser Selbstbedienungsautomat ist mit regionalen, handgefertigten Hof- und Alpprodukten gefüllt und zu jeder Tageszeit zugänglich. Der kleinste Hofladen der Stadt findet sich an mehreren Standorten in der Stadt Zürich. Die Produkte werden direkt von Bäuerinnen und Bauern verarbeitet und stammen aus einer umwelt- und tierfreundlichen Produktion.

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Quartierdepot Buchegg

Wer abends um 11 Uhr in Zürich noch eine regionale Flasche Wein kaufen möchte, der wird fündig. Als genossenschaftlicher Mitgliederladen, finanziert er sich über monatliche Beiträge. Regionale und biologische Produkte zu transparenten Preisen, rund um die Uhr per App. Für die Lieferungen werden Produzenten wie Genossen eingespannt.

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Holabox

Ein Kollektiv aus Bäuerinnen und Bauern aus der Region Winterthur beliefern die Seecontainer, in denen die Hofprodukte vermarktet werden. Was hier grossgeschrieben wird: Die Produkte werden ohne Pestizide und ohne synthetischen Dünger produziert. Auch der Transport vom Hof zur Holabox geschieht umweltfreundlich per eMobil. Drei der Selbstbedienungsläden finden sich in Winterthur, neu gibt es einen Standort in Zürich.

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Selbstbedienungsläden öffnen ihre Türen per App
Das Konzept der Selbstbedienungsläden basiert auf Vertrauen, mancherorts wird per Videoüberwachung kontrolliert.

Bioflix

Zwar keine Container, aber genauso biologisch und regional. Mit einem QR-Code kann die Tür zum Laden geöffnet und Hofprodukte eingekauft werden. Das Konzept basiert, wie bei den meisten Selbstbedienungsläden, auf Vertrauen. Zwar nicht 24 Stunden geöffnet, dafür von 6:00 bis 22:00 Uhr täglich. Das Gemeinschaftskonzept ist von vier Freunden 2020 erarbeitet worden. Zwei Standorte finden sich in der Stadt Basel.

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La Petite Épicerie

Die Standorte dieser Selbstbedienungsläden finden sich schwerpunktmässig im nördlichen Waadtland, einer in Abtwil im Aargau. Auch hier findet ein direkter Austausch zwischen Erzeugern und Verbrauchern statt. Per App kann man sich rund um die Uhr mit frischen Produkten aus der Region versorgen.

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