Schäden in Millionenhöhe
Wenn der Steinmarder einzieht
Steinmarder sind die verbreitetste Marderart Mitteleuropas. Als Kulturfolger suchen sie die Nähe zu uns Menschen. Ob auf dem Dachstock oder in der Garage: Der Steinmarder passt sich perfekt an – doch wer
Anpassungsfähig wie ein Steinmarder müsste man sein: Der Allesfresser gilt als neugierig, verspielt und intelligent. Er merkt sich, wo Nahrung und ein warmer Unterschlupf zu finden sind. Da dies oft in der Nähe des Menschen der Fall ist, zählt der Steinmarder als Kulturfolger – als Art, die dem Menschen folgt und von ihm profitiert. Ob in Garagen, auf Dachböden oder in Scheunen: Dem kleinen Opportunisten reichen Öffnungen von nur wenigen Zentimetern, um es sich in einem Innenraum gemütlich zu machen. Dieser Anpassungsfähigkeit hat der Steinmarder sein grosses Verbreitungsgebiet zu verdanken, das über weite Teile Eurasiens bis in die Mongolei und die Himalaya-Region reicht. In Mitteleuropa ist er die häufigste Art der Familie der Echten Marder. Auf der Roten Liste geniesst er einen ungefährdeten Status – ganz im Gegensatz zu verwandten Marderarten wie dem Iltis oder dem Mauswiesel. Der Steinmarder indes kennt wenige natürliche Feinde: Fürchten müssen sich insbesondere junge oder kranke…
Möchten Sie diesen Artikel lesen?
Lesedauer: 4 MinutenHaben Sie bereits ein Konto?
Hier einloggen.
Bitte loggen Sie sich ein, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Falls Sie noch kein Agrarmedien-Login besitzen:
Jetzt registrieren