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Selbsterntegarten: ein Modell mit Zukunft
Keine Zeit, einen Garten rund um die Uhr zu bestellen? Und doch ist da ein Verlangen nach Natur, Selbstversorgung und Handarbeit? Ein Selbsterntegarten deckt all diese Bedürfnisse ab - und ist in punkto Frische nicht zu toppen.
Es brauchte Zufall, Zeit – und einen Kaffee: Mit diesen drei Zutaten schoss die Idee von Olivia Stafflage und Madeleine Michel aus dem Boden wie ein Salat bei sommerlicher Hitze. «Ich hatte ein Heimetli in Obwalden, interessierte mich für Gemüseanbau, konnte mich aber nicht mit dem klassischen Gemüse-Abo-System mit Auslieferung anfreunden», erinnert sich die gelernte Bäuerin und Schreinerin. Beim Kaffee mit Madeleine Michel, ihres Zeichens Gemüsegärtnerin, lag die Idee nach dem letzten Schluck auf dem Tisch: Ein Selbsterntegarten sollte es werden. Das war vor sechs Jahren. Heute ziehen Abonnentinnen und Abonnenten auf dem Hof Summerweid in Sarnen (OW) selbst die Rüebli und Radieschen aus dem Boden, kappen die Bohnen an der Stange und zupfen Beeren ab Stauden.
Das Projekt ist seither rasant gewachsen: Mittlerweile betreiben die beiden Gründerinnen elf Gärten mit jeweils 20 bis 25 Abos in den Kantonen Aargau, Luzern, Ob- und Nidwalden. Und sie wollen noch einen Zacken zulegen: «Wir…
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