Die Kapuzinerkresse vereint Zier- und Nutzpflanze in idealer Weise. Ursprünglich stammte sie aus Südamerika und gelangte im 17. Jahrhundert nach Europa. Heute ist sie aus Bauerngärten, Hochbeeten und Balkonkästen kaum mehr wegzudenken. Ihre runden, schildförmigen Blätter bilden einen dichten Teppich, aus dem von Juni bis zum ersten Frost auffällige Blüten in Gelb-, Orange- und Rottönen hervortreten. Je nach Sorte wächst sie buschig oder rankend und eignet sich damit sowohl als Bodendecker als auch für Rankhilfen oder Ampeln.

Besonders geschätzt wird die Kapuzinerkresse in der Küche. Blätter und Blüten sind essbar und verleihen Salaten, Kräuterquark oder Butterbroten eine angenehm scharfe, leicht kresseartige Note. Verantwortlich dafür sind Senfölglykoside, die auch in anderen Kreuzblütlern vorkommen und das charakteristische Aroma prägen. Die unreifen Samen lassen sich ähnlich wie Kapern einlegen. Neben ihrem Zierwert und ihrer kulinarischen Verwendung besitzt die Kapuzinerkresse auch…

Möchten Sie diesen Artikel lesen?

Lesedauer: 2 Minuten

Diesen Artikel für Fr. 1.50 kaufen.

Artikel kaufen

Ein Abo der TierWelt kaufen.

Zum Aboshop

Haben Sie bereits ein Konto?
Hier einloggen.