Der Frühstückstisch ist gedeckt, das Weggli mit feiner Konfitüre bestrichen – und plötzlich gesellt sich summend ein störender Gast zu Tisch. Eine Fliege schwirrt um den Leckerbissen und macht ihn streitig. Im Gegenzug eine wischende Handbewegung durch die Luft und sie ändert ihren Kurs. Nun fliegt sie das Glas mit dem Orangensaft an. Erneut wird versucht, sie vom «Zmorge» zu verscheuchen – vergeblich. Hartnäckig versucht sie, alles Mögliche anzufliegen, unter anderem die geplagte Person, die doch einfach nur gemütlich frühstücken will. Berührungsängste sind ihr scheinbar fremd! Kein Wunder, schmeckt sie doch mit ihren Füssen, an denen sich ihre Geschmacksrezeptoren befinden. Sobald auf etwas Passendem gestanden wird, wird der Rüssel ausgefahren und geschlürft.

Gerade die Stubenfliege sucht unsere Nähe. Sie lebt dort, wo Menschen, Tiere und organisches Material zusammenkommen: in Küchen, Ställen, bei Abfalltonnen oder Komposthaufen. Mist, Lebensmittelreste, Abfälle, Fäkalien – die…

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