Diese Papageien sind kleine Schönheiten

Katharinasittiche auf Stange
Kleine Papageien
Etliche Kleinpapageien eignen sich gut zur Haltung im Wohnbereich. Sie haben dezente Stimmen und schöne Gefiederfarben. Einige Arten im Porträt.

Katharinasittich
Der Katharinasittich (Bolborhynchus lineola, grosses Bild oben) lebt in Zentral- und im nördlichen Südamerika in Bergwaldgebieten. In gut eingerichteten Volieren und in Schwarmhaltung entfaltet sich die Persönlichkeit dieses ruhigen, sehr friedlichen Sittichs am besten. Es sind ideale Vögel für Zimmervolieren, die darin im Schwarm leben können. Ein Paar mit seinen Jungen kann dauerhaft in einer Zimmervoliere untergebracht werden.

Augenring-Sperlingspapageien

Augenring-Sperlingspapagei
Der Augenring-Sperlingspapagei (Forpus conspicillatus) wird oft gehalten und stammt aus Panama, Kolumbien und Venezuela. Der Augenring des Männchens ist blau, jener des Weibchens smaragdgrün. Augenring-Sperlingspapageien eignen sich sowohl für die Paarhaltung als auch für die Schwarmhaltung in grösseren Volieren.

Blassgelber-Blaufluegel-Sperlingspapagei

Blassgelber Blauflügel-Sperlingspapagei
Der Blassgelbe Blauflügel-Sperlingspapagei (Forpus crassirostris flavissimus) ist eine selten gehaltene Unterart aus Nordost-Brasilien. Beim Männchen ist der Gelbanteil im Gefieder stärker und intensiver. Bei dieser Unterart und generell bei den Sperlingspapageienarten kann das Geschlecht anhand der Schwungfedernfarbe eindeutig bestimmt werden. Alle Männchen haben blaue Schwungfedern, bei den Weibchen sind sie grün.

Zitronensittich

Zitronensittich
er Zitronensittich (Bolborhynchus aurifrons) stammt aus grosser Höhe und lebt in kargen Gebieten in den Anden von Peru bis Argentinien. Männchen sind grün, Stirn, Zügel und vordere Wangen aber sind gelb, beim Weibchen ist nur das Kinn gelb. Diese angenehmen Sittiche haben eine wispernde Stimme und können im Schwarm gehalten werden. 

Grauköpfchen auf Stange

Erdbeer-, Russ-, Grauköpfchen und Taranta-Papageien
Diese Angehörigen der Gattung der Unzertrennlichen oder Agaporniden haben nicht so laute Stimmen. Erdbeer- und Russköpfchen stammen aus dem südlichen Afrika, Taranta-Papageien aus Äthiopien und Eritrea sowie Grauköpfchen (Bild) aus Madagaskar. Bei den Tarantas und Grauköpfchen unterscheiden sich die Geschlechter äusserlich, Taranta-Männchen haben eine rote Stirne und Grauköpfchen-Männchen einen grauen Kopf. Tarantas kann man nicht schwarmweise halten.

Autor

Lars Lepperhoff

Lars Lepperhoff

Lars Lepperhoff ist Redaktor der «Tierwelt» und des «Kleintierzüchters», wo er wöchentlich Porträts über Tierhalter schreibt. Ziervögel sind sein Spezialgebiet. Darum pfeifen in seiner Wohnung Graupapageien aus einer Zimmervoliere, Wasser plätschert im Aquarium und exotische Pflanzen wuchern. Auf Reisen besucht er nicht nur Ursprungsgebiete tropischer Vögel, sondern besonders auch Zoos, Botanische Gärten und Tierhalter. Er ist Autor von Büchern und zahlreichen Fachartikeln.

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