Asiatische Hornisse in Genf erstmals festgestellt

Asiatische Hornisse

Die Asiatische Hornisse Vespa velutina ist in der Schweiz unerwünscht.

Eduardo Dzophoto/Shutterstock.com

Neuer Schädling
Eine Asiatische Hornisse ist am Dienstag erstmals in Genf eingefangen und von Spezialisten formell identifiziert worden. Dieses exotische invasive Insekt, das Bienenstöcke bedroht, ist damit zum dritten Mal in der Schweiz festgestellt worden.

Die Präsenz der Asiatischen Hornisse stellt keine Gefahr für die Gesundheit dar, obwohl das Insekt sein Nest aktiv verteidigt und sein Stich ähnlich wie ein Bienenstich ist, wie das Genfer Umweltdepartement am Freitag mitteilte. Bisher ist in der Schweiz noch keine permanente Niederlassung dieser unerwünschten Tierart bestätigt worden.

Das Vorkommen dieses Insekts, das von einer Anwohnerin im Genfer Stadtviertel Plainpalais eingefangen wurde, könne sich durch einen zufälligen Transport wie einer Früchtelieferung erklären, teilte das Umweltdepartement weiter mit. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, jede Beobachtung der asiatischen Hornisse zu melden, damit die Ansiedlung des Insekts verhindert oder verlangsamt werden könne.

Die asiatische Hornisse gleicht einer grossen Wespe. Sie breitet sich in Europa aus, seit sie 2004 erstmals im Südwesten Frankreichs aufgetreten ist. Seither kommt sie in Frankreich verbreitet vor. Die Genfer Behörden hatten seit mehreren Jahren entsprechende Überwachungsmassnahmen ergriffen.

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