Behörden raten von Vogelfütterungen ab

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Das Füttern von Vögeln ist gut gemeint, kann aber negative Auswirkungen haben.
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Winterfütterung
Der Kanton Bern und die Stadt Thun rufen dazu auf, keine frei lebende Vögel zu füttern. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Ansammlungen von Vögeln die Übertragung von Krankheiten fördern, etwa der Vogelgrippe.

Aus Sicht des Natur- und Vogelschutzes sei eine Fütterung frei lebender Vögel nicht nötig, ja sogar schädlich, schreiben der Kanton Bern und die Stadt Thun in einer gemeinsamen Mitteilung vom Freitag. Die Vögel lieferten sich teils kräftezehrende Auseinandersetzungen um das Futter. Die einseitige Ernährung durch Brot könne zudem zu Fehlernährung führen. Durch das grosse Futterangebot würden sich insbesondere Tauben übermässig vermehren. Und nicht zuletzt werde durch Ansammlungen von Vögeln die Ausbreitung ansteckender Krankheiten begünstigt. Die Behörden bitten darum die Bevölkerung, auf das Füttern der Vögel zu verzichten.

Gerade an Gewässern wie etwa Thunersee und Aare füttern viele gerne die Vögel mit Brotresten. Die übrig gebliebenen Brotreste sind nach Angaben der Behörden auch der Wasserqualität nicht eben zuträglich. In Thun machen nun Schilder entlang des Aarequais auf die negativen Folgen des Fütterns aufmerksam.

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