Bilanz der Jagd in Ausserrhoden

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Soll erfüllt: Zum zweiten Mal war die Abschussquote zusammen mit den Kantonen St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden festgelegt worden.
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In Appenzell Ausserrhoden ist die Jagd auf Hirsche ohne Unfälle beendet worden. 

Die Ziele wurden allerdings nicht erreicht - unter anderem wegen der aussergewöhnlich guten Pilz- und Beerensaison, die für viel Betrieb im Wald sorgte.

Wegen des anhaltend schönen und trockenen Wetters seien im Herbst in den Lebensräumen der Wildtiere viele Erholungssuchende unterwegs gewesen, teilte der Ausserrhoder Jagdverwalter am Donnerstag mit. Dies habe den Jagderfolg beeinträchtigt.

Nachjagd angeordnet
Die für die Regulierung der Wildbestände notwendigen Abschüsse wurden deshalb weder bei der Reh-, noch bei der Hirsch- oder Gämsjagd erreicht. Für alle drei Wildarten musste eine Nachjagd angeordnet werden.

Schliesslich wurden in Ausserrhoden 45 Hirsche erlegt. Das entspricht 92 Prozent der Vorgaben. Bei den Gämsen waren es 13 Tiere oder 72 Prozent des Abschussziels.

Weiterhin offen ist nun noch die Jagd auf Dachse, Wildschweine sowie die Passjagd auf Steinmarder, Füchse und Rabenvögel.

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