Elefanten greifen Dorf in Nepal an

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Mit dem Schwinden der Wälder kommt es in Asien häufiger zu Konflikten zwischen Elefanten und Menschen.
Yathin S Krishnappa
Konflikt mit Todesfolge
Ein wildlebender Elefant hat in Nepal eine 31-jährige Frau getötet sowie einen Knaben und einen Mann verletzt. Durch Warnschüsse konnte er anschliessend vertrieben werden.

Eine Gruppe von drei Elefanten hat am Mittwoch, 28.12.2016, im Dorf Manau in der Nähe des Bardiya-Nationalparks im Südwesten Nepals vier Häuser zerstört und eine Frau getötet, wie die Polizei mitteilt. Anschliessend seien die Tiere zurück in den Nationalpark geflohen. «Die Polizei konnte die Elefanten erst durch Warnschüsse vertreiben», sagte ein Polizist. Die Verletzten, ein 14-jähriger Jugendlicher und ein 56-jähriger Mann, wurden in ein Spital in der nächstgelegenen Stadt Nepalgunj gebracht.

Angriffe von wildlebenden Tieren auf Menschen haben in Nepal eine Diskussion über die Sicherheit ausgelöst, insbesondere in der Nähe von Naturschutzgebieten. Erst am Sonntag hatte ein Panzernashorn in der Nähe eines Nationalparks ein vierjähriges Mädchen getötet. In einem ähnlichen Vorfall vor zwei Wochen starb ein Mann nach einem Nashorn-Angriff. Auch Konflikte mit Raubkatzen haben zugenommen, da die Wälder – ihr natürlicher Lebensraum – um die Siedlungen massiv gerodet werden.

Zum Elefantenangriff kam es in der Nähe eines Nationalparks im Südwesten Nepals:

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