Hohe Haftstrafen für Tierschützer

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Der Asiatische Gepard erhält Schutz von Umweltaktivisten im Iran. Nun wurden einige von ihnen verhaftet, was Kritik und Empörung auslöst.
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Iran
Die iranische Justiz hat hohe Haftstrafen von vier bis zehn Jahren gegen sechs Umweltaktivisten und Tierschützer verhängt.

Die Umweltaktivisten und Tierschützer hätten das Recht, in Berufung zu gehen, sagte der Justizsprecher Gholam-Hussein Ismaili laut Medienangaben am Donnerstag. 

Den sechs Tierschützern der Nonprofit-Organisation Persian Wildlife Heritage Foundation wird Kontakt mit Geheimdiensten der USA und damit Spionage vorgeworfen. Was sie genau ausspioniert haben sollen, ist unklar.  

Die Sechs hatten sich im Iran für den Schutz des gefährdeten Asiatischen Geparden (Acinonyx jubatus venaticus) eingesetzt. Ihre Verurteilung löste in sozialen Medien eine Welle der Kritik und Empörung aus.

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