Keine Luchs- und Wolfsrisse in Freiburg

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In den Freibruger Alpen gab es diesen Sommer keine Nutztierrisse durch Wolf oder Luchs.
Wolfgang Kruck/Shutterstock.com
Sommer 2019
Luchs und Wolf haben in diesem Sommer kein einziges Nutztier in den Freiburger Alpen gerissen. Das teilte der Kanton am Mittwoch mit. Schon in den letzten Jahren war die Zahl der getöteten Nutztiere zurückgegangen.

Ein Luchsbestand ist schon seit mehreren Jahren in der gesamten Voralpenregionen des Kantons ansässig. Die Behörden gehen zudem davon aus, dass demnächst wieder Wölfe im Kanton leben werden. Bislang seien die Tiere nur vorübergehend anwesend; so gab es 2019 Hinweise auf eine Anwesenheit des Wolfs im Intyamon-Tal.  

Die 2019 eingerichteten Schutzmassnahmen umfassen nebst Zäunen 14 Herdenschutzhunde, die auf Schafe und Ziegen aufpassen. Kein einziger Angriff von Grossraubtieren sei beobachtet worden, heisst es im Communiqué der Land- und Forstwirtschaftsdirektion. Auch seien keine Meldungen über Bissverletzungen durch Herdenschutzhunde an Menschen eingegangen.

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