Mikroplastik in Muscheln

Austern mit Zitonen angerichtet

Ein Untersuchung der Universität Bayreuth ergab, dass gängige Speisemuscheln wie Austern voller Mikroplastik sind.

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Studie
In häufig konsumierten Muscheln kommt verbreitet Mikroplastik vor. Das zeigt eine Studie der Universität Bayreuth.

In allen von der Universität Bayreuth untersuchten Muschelproben seien kleinste Kunststoffteilchen gefunden worden, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Am stärksten belastet waren Proben aus den Nordatlantik und dem Südpazifik.

Grund für das Vorkommen des Mikroplastiks ist der Plastikmüll, der weltweit Meere verschmutzt. Muscheln filtern das Wasser und nehmen dadurch winzige Kunststoffteile auf. Die untersuchten Muscheln waren alle in Lebensmittelgeschäften eingekauft worden.

Ob der Verzehr von mit Mikroplastik belasteten Muscheln gesundheitsschädlich ist, ist noch nicht bekannt, soll aber untersucht werden.

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