Neuer Standort für Wildvogel-Gehege in St. Gallen

Rotkehlchen

Damit kranke und verletzte einheimische Vögel sowie verlassene Jungvögel auch weiterhin gepflegt werden können, erhalten die Gehege beim St. Galler Naturmuseum einen neuen Standort.

endless fields/Shutterstock

Pflegestation
Die beiden leer stehenden Gehege zur Auswilderung von Wildvögeln im Park beim St. Galler Naturmuseum werden an einen neuen Standort versetzt. Damit wird ein Planungs-Flop korrigiert.

Die beiden Aussengehege erhalten in etwa 150 Metern Entfernung, neben dem Botanischen Garten, einen neuen Platz, wie die Stadt St. Gallen am Mittwoch mitteilte. Das Baugesuch sei eingereicht. Die Stiftung Wildvogelpflegestation übernimmt den langfristigen Betrieb.

Die Stiftung leistet einen Beitrag zur Pflege verletzter und kranker einheimischer Vögel sowie von verlassenen Jungvögeln. Ziel der Pflege ist die möglichst rasche Auswilderung. Darauf werden die Vögel in speziellen Gehegen vorbereitet.

Ursprünglich sollte dies in den beiden Aussengehegen im Park des Ende 2016 eröffneten Naturmuseums geschehen. Eine Neubeurteilung des kantonalen Amts für Natur, Jagd und Fischerei sowie verschärfte Auflagen führten jedoch dazu, dass die bereits gebauten Gehege nicht zugelassen wurden.

Fehlende Ruhe im Publikumspark
In einem Publikumspark sei keine ausreichende Ruhe für die auszuwildernden Vögel gewährleistet, lautete die Begründung. Am neuen Standort auf stadteigenem Boden sollen die Voraussetzungen nun erfüllt werden und einen langfristigen Betrieb der Vogelpflegestation ermöglichen.

Dank Beiträgen von Gönnern, Spenden und Leistungsaufträgen sei die Finanzierung bis und mit 2022 gesichert, heisst es. Für die Leitung und den Betrieb soll eine Fachperson fest angestellt werden.

Kommentare (0)