Notstand nach Überflutungen auf Borneo

Elefant auf Borneo

An diversen Orten in Borneo ist der Katastrophenschutz im Einsatz, denn nicht allen ist das viele Wasser willkommen.

Christian Edelmann/Shutterstock

Indonesien
Nach schweren Regenfällen in Kalimantan, dem indonesischen Teil der Insel Borneo, sind Teile der Region völlig überflutet. Mindestens 20 000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Die Verwaltung der Provinz Kalimantan Selatan habe den Notstand ausgerufen, zitierte die Zeitung «Jakarta Post» am Montag die Behörden. Seit dem 3. Januar komme es immer wieder zu anhaltenden massiven Niederschlägen, der mehrere Flüsse zum Überlaufen gebracht habe, hiess es. In den Regentschaften Tanah Laut und Balangan seien mehr als 6000 Häuser in den Fluten versunken.

Präsident Joko Widodo schickte Mitglieder des Katastrophenschutzes, Soldaten und Polizei in die Region, um den Bewohnern zu helfen. Er warnte, dass es bis zum Ende der Regenzeit, die noch bis mindestens Februar anhalten wird, weiter zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen könne.

Immer mehr Naturkatastrophen
Seit Jahresbeginn häufen sich die Naturkatastrophen in dem südostasiatischen Inselstaat. Bei mehreren Erdrutschen in der Provinz Sumedang in West Java waren vor zehn Tagen viele Menschen verschüttet worden. Bislang konnten den Behörden zufolge 29 Tote geborgen werden, ein Dutzend weitere werden noch vermisst. Am Freitag hatte zudem ein heftiges Erdbeben den Westen von Sulawesi erschüttert. Mehr als 80 Menschen kamen ums Leben, weitere werden noch unter den Trümmern vermutet. Zudem sind die Vulkane Merapi und Semeru auf Java aktiv und speien immer wieder heisse Gase und Asche in die Luft. 

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