Reh verirrt sich auf A1 im Aargau

Rehkitz

Begegnungen zwischen Tieren und Mensch in der Natur sind schön, auf der Autobahn hingegen mitunter tödlich.
 

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Verkehrsunfall: Autolenkerin tödlich verletzt
Eine 65-jährige Autolenkerin aus dem Kanton Genf hat bei einem Unfall am Mittwoch auf der Autobahn A1 bei Mägenwil AG tödliche Verletzungen erlitten.

Die Frau war mit einem Reh zusammengestossen, das sich auf die Autobahn verirrt hatte.

Die Lenkerin starb am frühen Mittwochabend im Spital, wie die Kantonspolizei Aargau am Donnerstag mitteilte. Der Unfall hatte sich auf der A1 in Fahrtrichtung Bern ereignet.

Meldung an die Notrufzentrale Die Notrufzentrale der Kantonspolizei erhielt um 14.45 Uhr zunächst die Meldung über ein Reh, das sich bei der Autobahnausfahrt im Gras befinde. Eine Polizeipatrouille war innert Minuten vor Ort, konnte das Tier aber nirgends finden.

Noch während die Polizei danach suchte, kam es auf dem Überholstreifen zum fatalen Zusammenstoss. Wie die herbeigeeilten Polizisten feststellten, hatte das Reh die Windschutzscheibe eines Autos durchschlagen und war tot.

Die Lenkerin war nicht ansprechbar. Die Polizisten bargen sie und leiteten Reanimationsmassnahmen ein. Die Ambulanz setzte diese fort und brachte die Frau ins Spital. Dort erlag die 65-Jährige noch am frühen Abend ihren schweren Verletzungen.

Für die Rettungs- und Bergungsmassnahmen blieb die Fahrbahn während rund einer Stunde teilweise gesperrt. In beiden Fahrtrichtungen bildete sich Rückstau. 

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