Trump-Anhänger quälen Seekuh

Pazifik-Manati im Wasser

Einem Pazifik-Manati wie diesem wurde von Trump-Fans Leid angetan.

Eric Carlander/Shutterstock.com

Florida
Im US-Bundesstaat Florida ritzten Tierquäler einer Seekuh das Wort «Trump» auf den Rücken. Der US Fish and Wildlife Service hat eine Untersuchung eröffnet.

Die geschädigte Seekuh der Art Karibik-Manati wurde am Sonntag im Homossa-Fluss im Citrus County im US-Bundesstaat Florida entdeckt. Dies berichten der «Citrus County Chronicle» und weitere englischsprachige Medien.

Die Regierungsbehörde US Fish and Wildlife Service sucht nun die schuldigen Trump-Anhänger. Das Quälen einer Seekuh, die in den USA gemäss dem «Endangered Species Act» unter strengem Schutz steht, könne mit einer Busse von 50'000 Dollar oder einem Jahr Gefängnis bestraft werden, wie ein Mitarbeiter der Behörde im «Citrus County Chronicle» sagt.

Karibik-Manatis leben an den Küsten des Golfs von Mexiko und der Karibik sowie Teilen Südamerikas. Sie halten sich am liebsten im flachen Wasser vor den Ufern auf und dringen gerne in die Flüsse vor. Die Weltnaturschutzunion ICUN stuft die Tierart als «stark gefährdet» ein. Bei der Bevölkerung von Citrus County seien sie bekannt und beliebt.

Das Video zeigt die Seekuh mit dem Wort «Trump» auf dem Rücken

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