Vogelwarte Sempach: Das sind die schönsten Bilder des Jahres

Eisvogel am Wasser

1. Platz in der Kategorie «Emotion»: Nebel und das Spiel mit Schärfe und Unschärfe — dieser Eisvogel ist ein Bild purer Idylle und Harmonie.

Etienne Morel

Fotowettbewerb
Jedes Jahr kürt die Vogelwarte Sempach die besten Fotos des Jahres in verschiedenen Kategorien. Dieses Jahr wurde mit 9450 eingereichten Bildern ein neuer Rekord erreicht.

Ziel des Vogelwarte-Fotowettbewerbs ist es, Menschen für die Welt der Vögel zu begeistern. In Fotografien lassen sich die Schönheit und Vielfalt der heimischen Vogelwelt eindrücklich darstellen. Die Vogelwarte hofft, dadurch die Bevölkerung zu motivieren, sich auch für den Schutz und Erhalt dieser wunderbaren Vielfalt einzusetzen. Dieses Jahr nutzten über 700 Fotografinnen und Fotografen aus 21 Ländern die Gelegenheit, ihre besten Fotos einzureichen. In den bewährten Kategorien «Allgemein», «Emotion» und «Aktion» sowie der neuen Kategorie «Vogel und Mensch» kamen so rund 9450 Bilder zusammen.

Zwei Drosselarten auf einem Bild

In der Kategorie «Aktion» machte die Fotografie einer Auseinandersetzung zwischen Amsel und Wacholderdrossel das Rennen. Jurymitglied Hansruedi Weyrich sagt dazu dazu: «Dies ist ein seltenes Ereignis: Zwei verschiedene Drosselarten auf demselben Bild. Ausserdem schauen sie sich direkt in die Augen, was ungewöhnlich ist. Bei einem Kampf werden die Augen normalerweise geschlossen gehalten, um sie zu schützen.», so Weyrich.

Neue Kategorie «Vogel und Mensch»

2021 wurde zudem die neue Kategorie «Vogel und Mensch» eingeführt. Gewinner ist Christof Wermter mit dem Bild eines Uhus, der den Tag in einem Industriegebiet verbringt. Das Bild hat die Jury auch durch seine Botschaft überzeugt: Der Vogel ist gezwungen, seinen Platz in der vom Menschen veränderten Welt zu suchen – und an uns ist es wiederum, ihn darin überhaupt erst wieder zu entdecken.

Neugierig auf den Gesamtsieger?

Den Gesamtsieger des Wettbewerbs sehen Sie in voller Pracht in der kommenden Ausgabe der «Tierwelt» und dann auch hier in unseren «Augenblicken» 

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