Wiederbelebung ausgestorbener Arten braucht Geduld

Illustration von Mammuts im Schnee

Ein US-Genetiker will Mammuts wieder auferstehen lassen.

DisobeyArt/Shutterstock.com
Forscher
Experten warnen vor übertriebenen Erwartungen bei der Wiederbelebung ausgestorbener Tierarten.

«Die Chance, dass alles gleich perfekt wird, sind gering», sagte der russische Wissenschaftler Nikita Simow der Nachrichtenagentur DPA. 

Er leitet ein riesiges Naturschutzgebiet im Nordosten Sibiriens unweit des Nordpolarmeers. Dort könnte ein Hybrid-Mammut angesiedelt werden – sollte der US-Genforschers George Church von der Harvard University in Cambridge sein Vorhaben umsetzen können. 

Er will das Wollhaarmammut mit Gentechnik wieder auferstehen lassen und hat dafür nach eigenen Angaben das nötige Startkapital erhalten. «Ziel ist es, einen kälteresistenten Elefanten zu schaffen, der aber wie ein Mammut aussehen und sich so verhalten wird», sagte der Genetiker US-Medien zufolge. Viele Forscher sehen das skeptisch. 

Church und sein Team brächten mit ihren Visionen die Wissenschaft voran, sagte Simow. Im Falle eines Erfolgs müsse sich die Menschheit nicht fürchten. Mammuts schadeten niemandem.

Kommentare (0)