Basel: Hund frisst Giftköder und stirbt

Hundgiftköder
Das Basler Veterinäramt hält Halter dazu an, ihre Hunde im Schützenmattpark an der kurzen Leine zu führen (Symbolbild).
Bob B. Brown/flickr.com/cc-by-sa
Hundehasser unterwegs
In der Stadt Basel gehen Hundehasser um: Ein Hund ist bereits gestorben, nachdem er einen solchen Köder gefressen hatte – ein anderer könnte überleben.

Das Basler Gesundheitsdepartement hat am Montag vor Giftködern im Gebiet der Bundesstrasse und des Schützenmattparks in Basel gewarnt. Laut der Mitteilung ist ein Hund bereits verendet, ein weiterer habe ebenfalls einen Köder aufgenommen, werde voraussichtlich aber überleben.

Die Polizei habe zudem Giftköder sichergestellt, die das Veterinäramt nun toxikologisch untersuchen lasse, teilte das Departement weiter mit. Falls jemand weitere Köder findet, solle die Polizei verständigt werden. Beschrieben werden die Köder als gräuliche Masse, versetzt mit schwarzen, millimetergrossen Körnchen.

Das Veterinäramt empfiehlt zudem Hundebesitzern, im betreffenden Gebiet ihre Hunde an der kurzen Leine zu führen, gut zu beobachten und davon abzuhalten, etwas vom Boden aufzunehmen. Eltern werden aufgefordert, ihre Kinder darauf hinzuweisen, dass jeglicher Kontakt mit Ködern, Essensresten oder Ähnlichem vermieden werden sollte.

Erst Anfang April war im Kanton Uri ein Giftköder gefunden worden – dort in Form einer mit Metaldehyd (Schneckenkörner) präparierten Cervelat und ohne dass ein Hund zu Schaden gekommen wäre (Tierwelt Online hat berichtet). Über die näheren Umstände ermittelt immer noch die Urner Kantonspolizei.

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