Die «Barrys» sind wieder auf dem Pass

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Die Bernhardiner sind auch auf bergigem Terrain sicheren Fusses unterwegs.
© Cédric Widmer
Grosser St. Bernhard
Seit Jahrhunderten wurden auf der Passhöhe des Grossen St. Bernhard Hunde gehalten. Und die Tradition geht auch dieses Jahr weiter: Ab Dienstag kann man im Hospiz wieder Bernhardiner besuchen.

Barry war wohl der bekannteste Hund der Schweiz. Der Bernhardiner soll mehr als 40 Personen aus Lawinen gerettet haben. Mit einem Schnapsfässchen um den Hals und viel Mut ist er den Menschen in Erinnerung geblieben und ist heute noch – ausgestopft – im Naturhistorischen Museum Bern zu sehen. 

In seinem ehemaligen Zuhause, dem Hospiz auf dem Grossen St. Bernhard, verbringen die Nachfahren von Barry jeweils den Sommer. Heute Montag werden rund 15 Hunde in ihr hochalpines Zuhause geführt. «Die Ankunft auf dem Grossen St. Bernhard ist immer etwas Besonderes», freut sich Tierpflegerin Carine Zamprogno. «Nicht nur wir Pfleger können kaum erwarten, dass es wieder losgeht. Auch die Hunde und natürlich die Touristen freuen sich schon sehr.»

Museumsbesuch und Wandern mit Bernhardinern
Ab Dienstag dann ist die Zuchtstätte auf der Passhöhe täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Ruedi Thomann, Geschäftsführer der Fondation Barry, erklärt: «Der Besuch der Hunde ist mit dem Eintritt ins Hospiz-Museum gekoppelt. Besucher treffen dadurch nicht nur auf die Nachfahren des legendären Rettungshundes Barry, sondern erfahren im Museum viel Spannendes über den Pass und das Hospiz.»

Und wer die Bernhardiner nicht nur in ihrer Zwingeranlage erleben will, kann die Hunde auf einer anderthalbstündigen Wanderung begleiten, die von Anfang Juli bis Ende August täglich durchgeführt wird.

Mehr Infos auf www.fondation-barry.ch 

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