Die Berhardiner kehren zurück auf den Pass

Hundezucht
Der Grosse Sankt Bernhard kriegt sein Wahrzeichen wieder. Die Bernhardiner der Fondation Barry kehren für den Sommer zurück in ihre ursprüngliche Heimat.

Mit der Aufhebung der Wintersperre und der Wiedereröffnung der Passstrasse setzt auf dem Grossen Sankt Bernhard geschäftiges Treiben ein, wie die Fondation Barry mitteilt. Rund 15 Hunde werden bis Anfang Oktober in der Zuchtstätte auf dem Grossen Sankt Bernhard leben, die erste Hälfte davon bezieht nun am 6. Juni das Sommerquartier auf 2500 Meter über Meer.

Besuch ist willkommen
Die Hospizzuchtstätte ist vom 7. Juni bis Anfang Oktober täglich geöffnet. Jeweils zwischen 10 und 18 Uhr können die Bernhardiner bei ihren verschiedenen Aktivitäten beobachtet und meistens sogar gestreichelt werden. Der Besuch in der Hospiz-Zuchtstätte verspricht gemäss der Stiftung je nach Tageszeit Action oder Musse. «Morgens steht die Pflege der Barrys auf dem Programm. Fellpflege, Augen auswaschen und Ohren reinigen gehören zur täglichen tierischen Hygiene», erzählt Tierpflegerin Carine Zamprogno. «Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der Beschäftigung. Neben der Erziehung und den Spaziergängen fordern und fördern wir jeden Hund individuell.»

Die Stiftung bietet auch Wanderungen in Begleitung von Bernhardinern an. Sie finden von Juli bis August täglich in der Landschaft des Grossen Sankt Bernhard statt. «Diese 90-minütigen Touren begeistern Teilnehmer und unsere Hunde gleichermassen“, sagt Ruedi Thomann, Geschäftsführer der Fondation Barry. «Die Zweibeiner geniessen den engen Kontakt zu den Barrys und die eindrucksvolle Gegend. Unsere Vierbeiner hingegen freuen sich über den langen Spaziergang und die vielen Streicheleinheiten.»

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