Hundehalter im Visier der Luzerner Justiz

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Die Luzerner Justiz ermittelt gegen einen Hundehalter, der angegeben hatte, seine beiden Schäferhunde seien vergiftet worden.
Ute Becker/Pixabay
Nach Tod zweier Hunde
Nach dem Tod zweier Hunde Ende Juni hat deren Halter der Polizei angegeben, die Tiere seien vergiftet worden. Die Obduktion sagte etwas Anderes.

Der Mann hatte gemeldet, sein Belgischer und sein Deutscher Schäfer seien nach einem Spaziergang entlang des Reusswegs in Root LU verendet. Er gehe davon aus, dass diese vermutlich Giftköder gefressen hätten. Diese Meldung wurde auf sozialen Medien geteilt, was zu einer Verunsicherung unter Hundehaltern und zu mehreren Nachfragen bei der Luzerner Polizei geführt habe, wie diese am Mittwoch mitteilte.    

Die Polizei habe vor Ort keine Giftköder gefunden und es seien auch keine anderen Meldungen über angebliche Vergiftungen von weiteren Hunden eingegangen. Die Veterinärpolizei nahm Ermittlungen auf und die Staatsanwaltschaft verfügte eine Obduktion der beiden Tiere.    

Aufgrund der nun vorliegenden Ergebnisse der Veterinärpathologie könne eine Vergiftung ausgeschlossen werden. Im Vordergrund steht als Todesursache ein Kreislaufschock der beiden Hunde, der beispielsweise durch einen Hitzschlag ausgelöst werden kann. Die Justiz hat Ermittlungen aufgenommen, die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.

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