Kleine Hunde werden im Kanton Zürich als schlechter erzogen wahrgenommen

Jack-Russell-Terrier springt durchs Gras

Kleine Hunde wie Jack-Russell-Terrier werden von den Zürcherinnen und Zürchern als schlechter erzogen wahrgenommen.

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Umfrage
Kläffende Chihuahuas, giftige Jack Russel Terrier: Kleine Hunde werden im Kanton Zürich häufiger als «schlecht erzogen» erlebt als grosse Exemplare. Dies zeigt eine Umfrage.

Zürihünd sind immer no Fründ: 77 Prozent der befragten Zürcherinnen und Zürcher gaben in einer Umfrage an, dass die Hunde, die ihnen im öffentlichen Raum begegnen, gut oder sehr gut erzogen sind. Interessant dabei ist aber, dass dieses Lob vor allem an grosse Vierbeiner geht. Bei den kleinen Exemplaren finden nur 66 Prozent, dass sie gut oder sehr gut erzogen sind.

Dies geht aus einer Umfrage hervor, die das Veterinäramt, respektive die Gesundheitsdirektion in Auftrag gab. Befragt wurden dafür 1001 Zürcherinnen und Zürcher, 288 aus der Stadt Zürich, 713 Personen aus dem restlichen Kantonsgebiet. Die Umfrage wurde am Mittwoch veröffentlicht.

82 Prozent fühlen sich sicher
Ziel war es, herauszufinden, wie gross das Sicherheitsgefühl bei Begegnungen mit Hunden ist. Dieses ist bei den meisten Zürcherinnen und Zürchern intakt, wie die Ergebnisse zeigen: 82 Prozent fühlen sich sicher, wenn sie einem Hund begegnen. 16 Prozent fühlen sich jedoch unsicher oder gar sehr unsicher, vor allem wenn der Hund nicht an der Leine ist. Dass Hundehalter einen Kurs besuchen müssen, finden über 90 Prozent der Befragten gut.

Im Kanton Zürich werden die Hundekurse gegenwärtig neu gestaltet. Der Kantonsrat hat Ende September entschieden, dass künftig alle Halter in einen Kurs müssen, nicht nur die Halter von «grossen und massigen» Hunden wie bisher. Dieser Kurs soll acht Lektionen umfassen.

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