Nach tödlichem Zwischenfall mit Hund: Verfahren eingestellt

Malinois

Warum es zu dem tödlichen Zwischenfall mit dem belgischen Schäferhund kam, bleibt ungeklärt (Symbolbild).

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Auboranges FR
Der Tod einer Frau im Januar dieses Jahres auf einem Trainingsplatz für Hunde in Auboranges FR hat voraussichtlich keine strafrechtlichen Konsequenzen. Die Freiburger Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt.

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, bleibt unklar, wieso der Hund die 45-Jährige attackierte und zu Tode biss. In der Untersuchung ging die Justiz der Frage nach, ob ein Spiel zwischen Frau und Hund sich in ein Drama verwandelt haben könnte. Auch ob der Hund schlecht dressiert war, analysierte die Staatsanwaltschaft.

Es gab aber keine Zeugen der Attacke und der Ehemann der Getöteten gilt als Hundehalter mit grosser Erfahrung und anerkannten Dressurmethoden. Ihm gehörte der belgische Schäferhund.

Seine Frau war am 7. Januar mit zahlreichen schweren Wunden an den Armen tot auf dem Trainingsplatz aufgefunden worden. Als die Polizei alarmiert wurde, griff das Tier auch eine Polizistin an und biss sie in den Arm («Tierwelt online» berichtete). Danach erschoss der Kollege der Polizistin den Hund. Die Polizistin reichte später Strafanzeige ein.

Dass der Hund die Polizistin angriff, könnte damit zu tun haben, dass der in Panik geratene Hund seine Herrin habe verteidigen wollen, schreibt die Staatsanwaltschaft. Ihre Einstellungsverfügung ist noch nicht rechtskräftig. Das Verfahren richtete sich nicht gegen den Hundehalter, sondern gegen unbekannt.

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