Südkoreas Präsident adoptiert Hund

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Wegen seines schwarzen Fells hat der Hund Tory zwei Jahre lang kein neues Zuhause gefunden.
zVg
Tierschutz
Moon Jae-in, Präsident der Republik Korea, hat ein Zeichen gesetzt gegen den Konsum von Hundefleisch: Er hat einen Hund aufgenommen, der von Tierschützern aus einer Hundefleisch-Farm gerettet wurde.

Bei Hundeliebhabern hat Südkorea einen schlechten Ruf. Es ist eines der Länder, die bekannt für den Verzehr von Hundefleisch sind. Das dürfte sich unter dem im Mai gewählten neuen Präsidenten Moon Jai-in ändern. Soeben hat er eines seiner Wahlkampfversprechen eingelöst: Er hat einen schwarzen Mischling von der Tierrechtsorganisation «Coexistence of Animal Rights on Earth» (Care) adoptiert, wie BBC berichtet.

Der vier Monate alte Hund namens Tory sei vor zwei Jahren aus einer Hundefleischfarm gerettet worden. Er habe aber bisher kein neues Zuhause gefunden, weil in Südkorea Vorurteile gegen schwarze Hunde bestünden. Der Präsident hat gemäss der BBC-Meldung bereits einen Hund namens Maru und eine Katze, die Jjing-jjing heisst und ebenfalls aus einem Tierheim stammt.

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Der südkoreanische Präsident Moon Jai-in mit Hund Tory.
Bild: zVg

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