Tierschmuggel: Hundewelpen wegen Tollwutgefahr eingeschläfert

Welpe in Käfig

Hinter dem internationalen Welpenhandel steckt oft grosses Tierleid.

PongMoji/Shutterstock.com

Thayngen SH
Zwei illegal eingeführte Hundewelpen aus Serbien mussten im Kanton Schaffhausen wegen Tollwutgefahr eingeschläfert werden. Ein Mann hatte die Welpen bei Thayngen über die Grenze gebracht.

Serbien gilt als Tollwutrisikogebiet, wie die Schaffhauser Polizei am Dienstag mitteilte. Wegen der nicht eingehaltenen Einreisebestimmungen und des schlechten Allgemeinzustands der Tiere wurden sie eingeschläfert.

Die Polizei weist darauf hin, dass Hundekäufe aus dem Ausland vorsichtig getätigt werden sollen. Wer bei unseriösen Anbietern kaufe, laufe Gefahr, den illegalen Handel zu unterstützen und das Tierwohl zu gefährden. Solche Hunde würden teils unter qualvollen Bedingungen gehalten. Dazu bestehe bei unbekannter Herkunft das Risiko auf Tollwut.

Kommentare (0)