US-Politiker will Hunde vor Hundewetter schützen

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Mit einem neuen Gesetz will ein Politiker im Staat New York dafür sorgen, dass Hunde bei schlechtem Wetter zumindest die Nacht drinnen verbringen können.
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Tierschutz
Mit einem neuen Gesetz will ein Politiker im Staat New York verbieten, dass Hunde in eisigem Wetter draussen bleiben müssen. Zudem will er gegen das Einschläfern von Hunden in Tierheimen vorgehen.

Was einem Hund in Brooklyn (New York City) im vergangenen Winter widerfahren ist, soll nie mehr passieren – dafür will Martin Golden, Anwalt und republikanischer Senator für den US-Bundesstaat New York, mit einem neuen Gesetz sorgen. Ein Video des Hundes, der im Schneesturm draussen bleiben musste, sorgte im Januar für Empörung bei Internetnutzern.

Golden möchte nun ein Gesetz einführen, das es verbietet, Hunde zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens sowie bei schlechtem Wetter draussen anzubinden, wie «Daily News» berichtet. Zudem sollen Hundebesitzer verpflichtet werden, Hundehäuser zu isolieren. Weiter will Golden erreichen, dass weniger Hunde durch Tierheime eingeschläfert werden. Bisher dürfen Heime ihre Tiere bereits nach fünf Tagen einschläfern – geht es nach Golden, müssen sie künftig für gesunde Hunde 90 Tage lang versuchen, einen Adoptionsplatz zu finden.

Martin Golden hat sich bereits früher öffentlich als Hundefreund präsentiert. So unterstützte er 2012 eine Gesetzesänderung in seinem Staat, die darauf abzielte, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Tieren in Zoohandlungen zu verbessern.

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