Wenn das Betreibungsamt die Katze holt

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In einem Fall in Sibirien gehörten Scottish-Fold-Katzen zum wertvollsten, was die Betreibungsbeamten finden konnten. (Symbolbild)
Irena Levin / cc-by-sa
Russland
Wenn es sonst nichts von Wert zu holen gibt, beschlagnahmen sibirische Betreibungsbeamte auch mal reinrassige Katzen. Mit Erfolg – wenn es um ihr Haustier geht, können die Schuldner plötzlich Geld auftreiben.

Um eine Steuerschuld von 12'000 Rubel (rund 200 Franken) einzutreiben, haben Betreibungsbeamte einem Einwohner von Novosibirsk gedroht, seine Britisch-Kurzhaar-Katze zu beschlagnamen, wie BBC berichtet. Die Katze mit ihren drei Jungen sei das einzige von Wert in seiner Wohnung gewesen. Der Student habe daraufhin das geschuldete Geld zurückgezahlt.

In einem ähnlichen Fall, ebenfalls in Sibirien, seien vier junge Scottisch-Fold-Katzen beschlagnahmt worden. Die Besitzerin habe einem Unternehmen Pensionskassengelder geschuldet. Auch in diesem Fall hatten die Betreibungsbeamten erfolgt, die Frau konnte das Geld auftreiben und die Katzen behalten.

Einem Mann, der das Zahlen von Rechnungen versäumt hatte, wurde laut BBC nicht nur die Britisch-Kurzhaar-Katze genommen, sogar sein Kaninchen sei beschlagnahmt worden.

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