Fokus
Jagdhunde: Warum Jäger Martin Baumann bei der Jagd auf seine Vierbeiner setzt
Hunde begleiten Menschen seit über 30'000 Jahren bei der Jagd, die für das Überleben unserer Vorfahren unverzichtbar war. Heute werden die Jagd sowie der Einsatz von Jagdhunden von gewissen Kreisen bekämpft. Martin Baumann ist Biologe und Jäger, liebt Tiere und lebt zusammen mit vier Jagdhunden. Im Gespräch erzählt der Berner, warum für ihn Jagd und Hund untrennbar zusammengehören.
Martin Baumann parkiert sein Auto in der Garage seines Wohnhauses in Siselen (BE). Er steigt aus und öffnet den Kofferraum. Vier Hunde springen freudig heraus. Den morgendlichen Spaziergang haben sie bereits hinter sich. «Das sind Rosy, Samba, Lilly und Pico», stellt Baumann lächelnd vor.
Die vier folgen ihm enthusiastisch durch die Garage in den Garten. Dieser ist umzäunt, wild bepflanzt, mit einem Gartenteich ausgestattet und grenzt an das Grosse Moos, die grösste zusammenhängende Gemüseanbaufläche des Landes. Was in geringer Entfernung zuhauf angebaut wird, findet man in Baumanns Garten allerdings nicht. «Gemüse anbauen lassen wir wegen der Hunde sein. Hier graben, lochen, spielen und rennen sie.»
Überhaupt sei in und rund um das Haus alles auf die Vierbeiner ausgerichtet. Denn Rosy, Samba, Lilly und Pico sind für Baumann und seine Frau nicht nur Haustiere, wie er betont: «Sie gehören zu unserem Leben.» Mit ihnen verbindet der Berner ein besonderes Engagement: das Jagen.
Seine…
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