Katzen sind spezialisierte Jäger – und das prägt bis heute ihre Ernährung. «Sie jagen etwa sechs- bis zehnmal am Tag und fressen dabei mehrere kleine Beutetiere über den Tag verteilt», erklärt Prof. Dr. Annette Liesegang, Direktorin des Instituts für Tierernährung und Diätetik an der Universität Zürich. Ihr gesamter Stoffwechsel ist auf diese Form der Nahrungsaufnahme ausgelegt: viele kleine Mahlzeiten, reich an tierischem Eiweiss und Fett. Die Maus gilt dabei als natürliches Vorbild. Sie liefert nicht nur Muskelfleisch, sondern auch Knochen, Innereien, Blut, Fell, Haut und sogar pflanzliche Bestandteile aus dem Mageninhalt – eine komplexe, ausgewogene Nährstoffquelle. Genau daran sollte sich auch die Ernährung von Hauskatzen orientieren. «Sie benötigen Energie, Proteine, essenzielle Fettsäuren, Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe», fasst die Professorin für Tierernährung die wichtigsten Bestandteile der Katzennahrung zusammen.

Seit jeher Fleischfresser

Trotz der nun knapp…

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