Corona hielt nicht nur die Welt in Atem, sondern entfachte auch hitzige Diskussionen rund um das Thema Impfungen. Eine Studie der Boston University aus dem Jahr 2023 zeigt: Die Debatten beschränken sich nicht nur auf Vakzinationen beim Menschen – auch gegenüber Tierimpfungen hat die Skepsis zugenommen.

40 Prozent aller Hundehaltenden in den USA halten Impfstoffe für unsicher, 30 Prozent für medizinisch unnötig; 20 Prozent zweifeln an ihrer Wirksamkeit. Zudem glauben 37 Prozent, dass sie bei ihren Vierbeinern Autismus auslösen könnten – obwohl es keinerlei wissenschaftliche Belege gibt, welche dieses Risiko bestätigen.

Laut den Autoren deuten die Ergebnisse auf einen «Spillover-Effekt» hin: Menschen mit einer negativen Einstellung gegenüber Impfstoffen – etwa dem COVID-19-Impfstoff – neigen dazu, auch Tierimpfungen kritisch zu beurteilen.

Sollten die Ängste gegenüber Impfungen bei Haustieren anhalten oder sich gar verstärken, könnte dies schwerwiegende Folgen für die Gesundheit von…

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