Fast zwei Millionen Katzen und über eine halbe Million Hunde leben in Schweizer Haushalten und sorgen für viele Wohlfühlmomente im Alltag. Doch nicht alle dieser Fellnasen sind kerngesund: Einige können Krankheiten auf den Menschen übertragen. Was es bei diesen sogenannten Zoonosen besonders schwierig macht: Manche Tiere sind nicht sichtbar krank, obwohl sie Träger eines Erregers sind. Zwar werden in der Schweiz Zoonosen von diversen behördlichen Instanzen wie dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen überwacht, präzise Fallzahlen zu Krankheiten, welche durch Haustiere übertragen werden, existieren derzeit jedoch nicht.

Zumindest im Kanton Bern könnte sich dies bald ändern: Dort läuft derzeit das «BEready»-Langzeitprojekt, bei welchem 1500 Berner Haushalte inklusive Haustieren von einem Team der Universität Bern begleitet werden. Ziel ist es, mehr über Infektionskrankheiten herauszufinden. «Möglicherweise wird diese Studie Hinweise darauf liefern, wie oft eine…

Möchten Sie diesen Artikel lesen?

Lesedauer: 2 Minuten

Diesen Artikel für Fr. 1.50 kaufen.

Artikel kaufen

Ein Abo der TierWelt kaufen.

Zum Aboshop

Haben Sie bereits ein Konto?
Hier einloggen.