Fellnasen
Veterinärmedizin: mehr Haustiere, zu wenig Fachkräfte
Die Anzahl von Haustieren in der Schweiz steigt unaufhörlich: Über drei Millionen Tiere schnurren, knurren und fiepsen unter den hiesigen Dächern. Was bedeutet dies für die tierärztliche Versorgung?
Es streiften noch nie so viele Katzen um die Häuser wie aktuell: Mit geschätzten eineinhalb bis zwei Millionen Exemplaren sind sie in der Schweiz das beliebteste Haustier, mit deutlichem Vorsprung auf die zweitplatzierten Hunde (rund 515'000 im Jahr 2025). Was bei der Anschaffung bisweilen vergessen geht: All diese Samtpfoten benötigen im Laufe ihres Lebens medizinischen Support; in den ersten Lebensmonaten engmaschig, später dann im Rahmen eines jährlichen Check-ups, bei dem Gewicht, Zähne, Herz, Lunge und Impfstatus geprüft werden. Für Senioren sind halbjährliche Untersuchungen sinnvoll, um chronische Erkrankungen wie Arthrose, Nierenprobleme oder Schilddrüsenstörungen frühzeitig zu erkennen. Soweit die Theorie. In der Praxis zeigt sich: Die vielen fremden Gerüche und Geräusche auf dem Weg zum Behandlungstisch sind für manch einen Stubentiger äusserst strapaziös. Ein Stress, der sich zuweilen auch auf den Halter überträgt. Mit der Folge, dass das Tier nur noch in Notfällen, statt wie…
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