Alarm
Blutrünstige Zecken
Sie lauern an Waldrändern, in Gräsern oder Büschen: Die lästigen Parasiten lechzen nach Blut und übertragen mitunter gefährliche Krankheitserreger. Deshalb gilt: Kluge Köpfe und Körper schützen sich.
Im Frühling sind sie nicht zu bremsen: Zecken mögen moderate Wärme, kombiniert mit einem Schuss Feuchtigkeit. Zwar sind die kleinen Blutsauger von blossem Auge fast nicht zu sehen, sie können aber beträchtlichen Schaden anrichten. Wer nur im tiefsten Wald Gefahr wittert, liegt falsch: Auch im Gebüsch, auf der Wiese und im Garten suchen sie nach Beute in Form von nackten Armen und Beinen. Selbst Bergwanderern lauern sie mittlerweile in luftiger Höhe von 2000 Metern über Meer auf – eine Folge der Klimaerwärmung. Der gemeine Holzbock – die hierzulande häufigste Zeckenart – ist effektiv ziemlich gemein: Er kann zig Krankheiten übertragen, teils brandgefährliche. Jährlich erkranken in der Schweiz etwa 10’000 Personen an Borreliose und rund 250 an der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Tendenz steigend.
Während es gegen Lyme-Borreliose eine Behandlung mit Antibiotika, aber keine Impfung gibt, ist es bei FSME gerade umgekehrt. Nach einem Ausbruch ist bei Letzterer kein verlässlicher…
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