Dass die Natur in unserer stressigen, schnelllebigen Zeit unserem Körper und der Psyche guttut, belegen mittlerweile zahlreiche Studien. Schon nur der Anblick des Waldes senkt den Blutdruck, verlangsamt den Puls und lässt die Konzentration des Stresshormons Kortisol sinken. Wer eine Extradosis Erholung benötigt, spaziert bevorzugt unter Kiefern, Fichten und Tannen, denn diese Nadelhölzer geben besonders viel Terpene ab.

Diese würzig riechenden Verbindungen dienen Bäumen nicht nur dazu, um Artgenossen vor gefrässigen Insekten zu warnen, sondern stärken auch das menschliche Immunsystem. Studien aus Japan zeigen, dass Aufenthalte im Wald die Anzahl der natürlichen Killerzellen im Blut deutlich steigern können: Ein Tag im Wald erhöht ihre Konzentration um fast 40 Prozent, was bei der Abwehr von Viren, Bakterien und Krebszellen von Bedeutung ist. Ein zweitägiger Aufenthalt im Wald kann die Menge an Killerzellen im Blut sogar verdoppeln; ein Effekt, der bis zu einem Monat anhält. Wer noch…

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