Gemüse, Gläser & Geduld
Fermentieren: altes Wissen mit Potenzial
Fermentieren erlebt derzeit ein veritables Comeback. Mit gutem Grund: Die seit Tausenden von Jahren verbreitete Methode ist nicht nur ein probates Mittel, um Gemüse haltbar zu machen, sondern sorgt auch auf dem Teller für aromatische Akzente.
Gut möglich, dass Franziska Wick vor acht Jahren nie mit Mikroben hantiert hätte, wäre sie kerngesund gewesen: «Eine Ernährungsberaterin riet mir, fermentierte, nicht-pasteurisierte Produkte zu essen, um meinen Körper wieder ins Lot zu bringen. Das hat tatsächlich geholfen», erinnert sie sich. Heute konsumiert sie nicht nur täglich Fermentiertes, sondern führt als zertifizierte Spezialistin für Lebensmittelfermentation auch Neulinge in diese seit Tausenden von Jahren praktizierte Methode ein, um Gemüse haltbar zu machen. Denn das Selbermachen lohnt sich aus mehreren Gründen. «Gemüse zu fermentieren ist nicht besonders aufwändig und auch günstiger als der Kauf von Produkten beim Grossverteiler», so die Fermentista. Hinzu kommt: Oft ist das Sauerkraut im Handel pasteurisiert, weil es dadurch länger haltbar wird. Doch diese Erhitzung zerstört nützliche Milchsäurebakterien, Nähr-, Mineralstoffe und Vitamine.
Franziska Wick möchte die Fermente auf ihrem täglichen Speiseplan heute nicht…
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