Da lag ich nun in meiner einsamen Schneehöhle und fragte mich, wie es wohl wäre, an Schnee zu ersticken. Wenn die Decke über mir zusammenbrechen würde, hätte ich wohl kaum eine Chance, zu überleben. Auch im Schlafsack drin könnte die Luft irgendwann knapp werden. Also Mund raus und sich der kalten Luft stellen. Nichts wünschte ich mir in diesem Moment sehnlicher, als zu Hause im warmen Bett zu liegen. Wie schön wir es doch haben in unseren geheizten Schlafzimmern, wo wir uns keine solchen Gedanken machen müssen. Das wurde mir erst so richtig klar, als ich das alles gegen ein winterliches Survival-Training eintauschte.

Dabei hätte mich schon der Blick auf die ellenlange Materialliste stutzig machen müssen. Eigentlich bin ich es gewohnt, draussen zu schlafen. Aber das mache ich für gewöhnlich nur an richtig warmen Tagen, wenn es draussen fast zu gemütlich ist, um die Nacht drinnen zu verbringen. Doch Biwakieren im Winter ist definitiv eine andere Sportart. Einige Dinge auf der Packliste…

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