An einem Donnerstagvormittag Mitte Januar parkiert ein Lastwagen vor der Brüterei. Mitarbeitende öffnen die Ladefläche. «Wie viele Wagen hast du?», ruft Andreas Suter, operativer Geschäftsführer der Prodavi SA, dem Chauffeur zu. Dieser hebt die Hand und streckt drei Finger in die Höhe. «Drei Wagen – das sind 14'400 Bruteier», rechnet Suter. Sorgfältig wird die Ware ausgeladen. Ihr steht die Eingangskontrolle bevor. «Das ist eine erste visuelle Sichtkontrolle», erklärt der COO. «Der Brutmeister überprüft den Zustand der Eier.»

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Zweimal pro Woche werden Bruteier in die Brüterei geliefert. Deren Kontrolle ist der erste Schritt eines sich wiederholenden Kreislaufs, der zum Geschäft gehört. Ein Geschäft, das die Prodavi SA als Familienunternehmen seit 1988 betreibt, sich aber stark verändert hat.

Grund dafür ist der Ausstieg aus dem Töten männlicher Küken – ein kontroverses Thema, das über Jahre für Diskussionen sorgte. Die Lösung dafür stellte die Eierbranche im August 2024 vor:…

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