Dass wir an Ostern Eier mit farbigen Kringeln überziehen oder sie in einen Farbsud aus Zwiebelschalen, Rotkraut oder Kurkuma tauchen, geht auf eine lange Tradition zurück. Bereits im alten Rom hängte man im Frühjahr zur Feier der Tag- und Nachtgleiche bunte Eier auf und verschenkte sie. Das Ei galt als heiliges Symbol des Neubeginns – eine Symbolik, die sich auch das Christentum zu eigen machte: Das Ei an Ostern steht bis heute für Leben, Fruchtbarkeit und die Auferstehung Jesu Christi. Im Mittelalter begann man, den Ostereiern einen roten Anstrich zu verpassen. Die Farbe sollte an das vergossene Blut Jesu und seinen Opfertod am Kreuz erinnern. Im Laufe der Zeit wurde der initiale Farbkodex jedoch gesprengt: Eier aus dem ganzen Farbspektrum landeten fortan an Ostern auf den Tischen. Was ebenfalls überliefert ist: Weil während der 40-tägigen Fastenzeit tierische Produkte im Mittelalter verboten waren, Kühlmöglichkeiten fehlten und die Hühner ihre Eier aber munter weiterlegten, musste…

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